Der Controlling - Begriff  

Der Begriff Controlling kommt aus dem Englischen.
„To control“ bedeutet regeln, beherrschen, steuern.

Der Controller kontrolliert demnach nicht, sondern er sorgt dafür, dass jeder sich selber kontrollieren kann im Hinblick auf die Einhaltung der von der Geschäftsleitung gesetzten Ziele – besonders im Hinblick auf die Einhaltung des Gewinnziels. (A. Deyhle, Controller Praxis, Band 1).
Controlling ist ein modernes Konzept der Unternehmenssteuerung, das die Funktionen Planung Information Analyse / Kontrolle Steuerung einschließt.  (Ernst F. Schröder, Modernes Unternehmens-Controlling, 2003)  
Der Controller ist mit einem Steuermann oder Lotsen zu vergleichen, der die Verantwortung dafür trägt, dass es im Unternehmen funktionsfähige Steuerungsinstrumente gibt. Er ist aber auch Vermittler und Helfer, wenn es um den Ausgleich von unterschiedlichen Interessen zum Beispiel zwischen verschiedenen Abteilungen, geht.    

Die 4 Controlling-Funktionen stehen gleichberechtigt und gleichzeitig im Aktivitätenraum

 

 

Die 4 Controlling-Funktionen

  

Controlling - Pflichtübung oder betriebswirtschaftlich sinnvoll?    
Diese Frage taucht in Gesprächen immer wieder auf.  
Dazu eine kleine Geschichte: Eine Frau, die regelmäßig mit dem Zug fährt muss zum wiederholten Male auf einen verspäteten Zug warten. Als die Bahnhofsvorsteherin vorbei kommt spricht die Frau die Bahnhofsvorsteherin an und sagt: „Wozu gibt es überhaupt einen Fahrplan, wenn der Zug ohnehin immer zu spät kommt?“
Die Bahnhofsvorsteherin antwortet: „Sehen Sie, wenn es keinen Fahrplan gäbe, dann wüssten sie gar nicht, dass der Zug Verspätung hat!“  

Controlling ist wie der Fahrplan. Auch wenn es manchmal nicht gelingt die erarbeiteten Planwerte zu erreichen, so ist es doch sehr wichtig zu wissen wie hoch die Abweichung zum Planergebnis im Einzelfall ist.  
Nur wer rechtzeitig bemerkt, dass „der Zug“ zu spät kommt, kann dafür Sorge tragen, dass die nachfolgenden Schritte entsprechend neu geplant oder umgestaltet werden, so dass das Gesamtziel trotzdem erreicht werden kann.  

"Ungefähr richtig
ist besser als genau falsch"


Was nützt mir die Genauigkeit der Bilanz wenn dieses Ergebnis viel zu spät vorliegt, um das Unternehmen durch stürmische Zeiten zu steuern.

Da ist es besser die Ungenauigkeit einer aktuellen Saldenliste in Kauf zu nehmen und dafür rechtzeitig Maßnahmen ergreifen zu können.

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Mag. Gebhard Moser
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